Bewegungstipp

Lippenbremse

06.03.2018

Die Lippenbremse ist eine Atemtechnik, mit der man durch eine schmale Öffnung des Mundes die Ausatmung verlängert. Durch diese schmale Öffnung (Stenose) baut sich ein gewisser Druck in den Atemwegen auf, wodurch diese nicht zusammenfallen. Dadurch kann die Luft auch aus den kleinsten Atemwegen (Bronchien) wieder nach außen strömen. Durch die Lippenbremse können Atemhilfsmuskeln, die für eine forcierte Ausatmung zuständig sind, Pause machen.

Angewandt wird die Lippenbremse vor allem bei obstruktiven Lungenerkrankungen, bei denen die Verengung bzw. Verlegung der Atemwege im Vordergrund steht. Zu den wichtigsten obstruktiven Lungenerkrankungen zählen COPD (chronic obstructive pulmonary disease), Asthma bronchiale und Lungenemphyseme (Lungenüberblähung). 

Wie funktioniert die Lippenbremse:

  • Die Lippen entspannt aufeinander legen
  • Mit der Ausatmung die Lippen sanft aufeinander pressen und durch die kleine Öffnung ausatmen